Karl-Goldschmidt-Preis 2017 für Uni-AbsolventInnen

Die Goldschmidt-Stiftung vergibt den Karl-Goldschmidt-Preis 2017 in Höhe von 5000 Euro für eine hervorragende Abschlussarbeit in den Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Werkstoffwissenschaften, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen). Bewerben können sich alle, die über den dritten Bildungsweg studiert und ihr Studium zwischen dem 01.09.2015 und 31.12.2016 abgeschlossen haben.

Besonders berücksichtigt werden dabei – neben der Hochschulzugangsberechtigung über den dritten Bildungsweg – Praxisbezug, Originalität und Innovation der Abschlussarbeit. Dabei kann es sich sowohl um Bachelor- und Masterarbeiten als auch um Diplomarbeiten handeln. Der Einsendeschluss ist der 31.01.2017.

Was ist der dritte Bildungsweg?

Über den dritten Bildungsweg ist es möglich, ohne Abitur aufgrund der beruflichen Qualifikationen an einer Hochschule zu studieren. Dabei wird zwischen zwei Arten unterschieden: Meister/innen, Techniker/innen oder Fachwirte/-innen besitzen ein allgemeines Hochschulzugangsrecht, das heißt, sie können alle Fächer an einer Universität ohne eine weitere Zugangsprüfung studieren. Hingegen können Berufstätige, die eine zwei- bzw. dreijährige Ausbildung absolviert haben, ein fachgebundenes Zugangsrecht erwerben, wenn sie eine Zugangsprüfung oder abhängig vom Bundesland ein einjähriges Probestudium erfolgreich bestanden haben. Allerdings kann man mit einem fachgebunden Zugangsrecht nur die Fächer studieren, die fachlich mit der eigenen Berufsausbildung übereinstimmen.

Weitere Informationen zur Goldschmidt-Stiftung unter: www.vvgoldschmidt.de/downloads/karl-goldschmidt-preis-2017-ausschreibung.pdf und auf www.vvgoldschmidt.de