ArbeiterKind.de in Niedersachsen

Auf de Campusfest in Hildesheim haben wir viele Luftballons zusammengebunden und auf dem Bild hält eine Gruppe diese Luftballons fest und lachen in die Kamera.In Niedersachsen gibt es mittlerweile zwölf aktive ArbeiterKind.de-Gruppen – von Emden bis Göttingen und von Osnabrück bis Lüneburg. Und die Zahl an Interessierten, die uns einen Teil ihrer Zeit, ihrer Erfahrungen und ihres Wissen spenden möchten, wächst stetig.

Neben unseren Gruppen an größeren Hochschulstandorten wie Hannover, Oldenburg oder Braunschweig, haben sich auf Initiative einzelner auch kleinere Gruppen zum Beispiel in Holzminden, Wilhelmshaven oder Hildesheim gegründet. In Stadthagen und Uelzen engagieren sich ebenfalls Mentorinnen und Mentoren, um Studieninteressierte zu unterstützen, auch wenn die Hochschulen etwas weiter entfernt sind. In Gifhorn, Vechta und Wolfenbüttel gibt es bereits Interesse am Aufbau von neuen Gruppen – das freut uns natürlich sehr.

Unsere Mentorin steht an einem Infostand und strahlt in die Kamera. Seit August 2013 werden unsere Mentorinnen und Mentoren in Niedersachsen von unserer Regionalkoordinatorin Anika Werner in ihrem Ehrenamt aktiv begleitet. Sie steht bei Fragen, Wünschen und Anregungen zur Verfügung. Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) unterstützt uns dabei mit einem Büro vor Ort.

Wir möchten in Niedersachsen flächendeckend Schülerinnen und Schüler rund um das Thema Studium informieren, ermutigen und begleiten. Deshalb liegt uns der ländliche Raum besonders am Herzen. Eine Herausforderung, da Schulen und andere Bildungseinrichtungen teilweise nur mit dem Auto erreicht werden können. Vielen Ehrenamtlichen ist es jedoch ein bersonderes Anliegen, in ihre eigenen Schulen zurückzukehren und Schülerinnen und Schüler über die Unterstützungsmöglichkeiten des peer-to-peer Mentorings von ArbeiterKind.de zu informieren sowie bei Fragen durch das Teilen der eigenen Erfahrungen, zu unterstützen. Die Ehrenamtlichen sind selbst oft die Ersten in ihrer Familie, die ein Studium begonnen oder bereits erfolgreich abgeschlossen haben.


Unsere Gruppen in Niedersachsen

Niedersachsen
Bundesländer

Wir sind unserem Ziel, uns stärker in ländlichen Gebieten zu vernetzen, bereits ein Stück näher gekommen: vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit den Berufsinformationszentren der Agentur für Arbeit und unserem Partnerschulkonzept. Seit Mai 2016 ist die BBS 1 in Gifhorn sowie seit Juni die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel eine Partnerschule von ArbeiterKind.de. Wir freuen uns sehr über die enge Zusammenarbeit und die Möglichkeit, nun jedes Jahr Schülerinnen und Schüler vor Ort Mut zu machen. Mehr Informationen zu den ArbeiterKind.de-Partnerschulen ...


Statistik

IGruppenfoto unserer Hannoveraner bei der Preisverleihung des Studentenwerkspreis für soziales Engagement im Hochschulbereichn 2015 haben wir in Niedersachsen durch unsere offene Treffen und Sprechstunden sowie die unmittelbare Unterstützung durch unser Mentoring sehr viele  Schülerinnen, Schüler, Studierende und Eltern erreichen können. In weit mehr als 50 Infoveranstaltungen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen haben wir Schülerinnen und Schüler rund um das Thema Studium informiert und auch an Infoständen bei Bildungsmessen mögliche Studierende der ersten Generation zu einem Studium ermutigt.

Neben der engen Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit und unseres Engagements in Niedersachsen auch in der Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteuren vor Ort. So ist ArbeiterKind.de bereits vielfältig mit den niedersächsischen Hochschulen und Universitäten vernetzt und steht im engen Austausch mit weiteren Programmen und Projekten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Studierende der ersten Generation zu unterstützen. Ein Beispiel ist die Kooperation im Rahmen eines Beratungsvertrags mit der Universität Osnabrück und dem dort ansässigen Programm Hochschulperspektiven für alle (HoPe).

Im Januar 2017 hat eine Evaluation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat unter anderem den Erfolg und die Wirksamkeit des Projekts "Arbeiterkind.de goes Niedersachsen" eingeschätzt. Die Untersuchung der Förderlinie "Wege ins Studium öffnen" durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) kommt zu dem Schluss, dass ArbeiterKind.de das gesetzte Ziel, die Bildungsgerechtigkeit beim Hochschulzugang zu fördern, erreicht. Durch die flächendeckende Unterstützung der ArbeiterKind.de-Gruppen vor Ort wird jeder Hochschulstandort in Niedersachsen abgedeckt. Die Informationsweitergabe erfolgt an allen Schulformen, nicht nur am Gymnasium, sondern auch an Realschulen, Gesamtschulen oder auch Berufskollegs.

ArbeiterKind.de verfolgt einen nachhaltigen Ansatz, indem beispielsweise durch das Partnerschulkonzept die Informationsveranstaltungen an Schulen verstetigt werden. Außerdem erfolgt die Begleitung der Studierenden und Studieninteressierten über die verschiedenen Phasen der Bildungsbiografie, d. h. Schule, Studium bis hin zum Berufseinstieg. Die längerfristige Förderwürdigkeit von ArbeiterKind.de Niedersachsen wurde bestätigt.

Zum Gesamtbericht "Wege ins Studium öffnen" ...