Studieren trotz Studiengebühren

Das Wort Studiengebühren kann schon einschüchtern, doch auch die kannst Du in den Griff bekommen. Außerdem gibt es Möglichkeiten, sich davon befreien zu lassen. Da die Regelungen sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, hol' Dir einfach an Deiner Wunsch-Uni nähere Informationen über solch eine Gebührenbefreiung. Natürlich empfiehlt es sich aber, in einem Bundesland zu studieren, in dem es keine Studiengebühren gibt. 

Übrigens: In Hamburg sollen die Studiengebühren zum Wintersemester 2012/2013 abgeschafft werden.

Was kommt auf Dich zu?

Momentan musst Du noch in Bayern und Niedersachen sowie Hamburg (letztmalig im Sommersemester 2012) Studiengebühren zahlen. Das können pro Semester 300 bis 500 Euro sein. Außerdem erheben einige Bundesländer noch Gebühren für Langzeitstudenten, also jene, die die Regelstudienzeit für ihr Fach überschreiten. Auch für ein Zweitstudium können Studiengebühren erhoben werden.

 

ArbeiterKind.de-Tipp

Du kannst Dich auf der Internetseite von studis-online informieren oder Dich im Netz des Deutschen Studentenwerks (DSW) umschauen. Außerdem begleitet der Unispiegel die Diskussion um die Studiengebühren.

Studiengebühren vs. Semesterbeitrag

Studiengebühren sind nicht zu verwechseln mit dem Semesterbeitrag. Das ist ein Beitrag der Verwaltungskosten, das Studentenwerk, die Studienvertretung, Deine Unfallversicherung sowie soziale Einrichtungen der Hochschule einschließt. In vielen Städten ist darin auch das Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr eingeschlossen. Die Höhe hängt von Deiner Hochschule ab, aber in kleineren Städten ist es meist günstiger. In Hamburg beträgt der Semesterbeitrag zum Beispiel 260 Euro. In Rostock sind es nur 122 Euro. In der Regel bewegt sich der Semesterbeitrag aber um die 200 Euro. 

Länder mit Studiengebühren:

Bayern

Niedersachsen


Die Studiengebühren in Niedersachsen sollen abgeschafft werden. Momentan müssen Studierende aber weiterhin zahlen.
Quelle: Spiegel online

Auch in Bayern wurde nun die Abschaffung der Studiengebühren beschlossen.
Quelle: Zeit online

 

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