Was ist BAföG?

Wenn es Deinen Eltern finanziell nicht oder nur zum Teil möglich ist, Dein Studium zu finanzieren, springt der Staat mit BAföG ein. BAföG heißt Bundesausbildungsförderungsgesetz, benennt also eigentlich nur die gesetzliche
Regelung. In der Umgangssprache wird inzwischen aber auch das Fördergeld selbst BAföG genannt. Abhängig vom Einkommen der Eltern kann ein BAföG-Empfänger bis zu 643 Euro monatlich erhalten. Da das BAföG zur Hälfte aus einem Zuschuss und zur anderen Hälfte aus einem zinslosen Darlehen besteht, muss nach dem Studium die Hälfte zurückgezahlt werden. Wenn das Studium mit sehr guten Noten oder besonders schnell abgeschlossen wird, belohnt dies der Staat mit einem Nachlass. Da der BAföG-Antrag mit bürokratisch etwas aufwendiger ist, solltest Du Dich frühzeitig darum kümmern und informieren. Wir empfehlen Dir, Dich dabei von den BAföG-Experten Deines lokalen Studentenwerks unterstützen zu lassen.

Wichtiger Hinweis:

Auch, wenn Du denkst, dass Du keinen Anspruch auf BAföG hast, weil Deine Eltern „zuviel“ verdienen, solltest Du Dich auf jeden Fall genau informieren. Denn dadurch lässt Du Dir vielleicht Geld entgehen. Insbesondere Beträge bis 250 Euro monatlich werden aufgrund dieser falschen Annahme viel zu selten in Anspruch genommen.

Ausführliche Informationen über das BAföG bieten das Internetportal Das-neue-BAföG des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BmBF) sowie die Internetseite studis-online, die auch einen BAföG-Rechner bereitstellt.

Außerdem kannst Du Dir das folgende Informationsmaterial des BmBF und des Studentenwerks herunterladen:

Flyer Das neue BAföG (BmBF, 2007)

Flyer BAföG-aktuell (Deutsches Studentenwerk, 2007)

Broschüre BAföG. Die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Deutsches Studentenwerk, 2007)

Neue BAföG-Sätze: Die BAföG-Bedarfssätze sind erhöht worden.

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